Seminar F7

 
Thema:

Hypersensibilität und Trauma

Zielgruppe:
Ein Seminar zum besseren Verständnis von Betroffenen, seien es PatientInnen oder TherapeutInnen/PädagogInnen.

Leiter:
Dr. med. Stefan Ruf,
FA Psychosomatik/Psychotherapie

Worum geht es?
In den letzten 20 Jahren gibt es mehr und mehr Evidenz, dass ca. 20 % aller Menschen eine erhöhte Offenheit für Aussenreize haben, die sie potentiell zu einer besseren Wahrnehmungsfähigkeit für ihre Umgebung befähigen kann – auch gerade im emotionalen Bereich: also einer höheren Empathiefähigkeit. Elaine Aron hat diese Fähigkeit Hypersensibilität genannt. Wenn solche Menschen in einer akzeptablen  Umgebung aufwachsen, kann daraus später eine Ressource erwachsen, die man z.B. auch therapeutisch nutzen kann. Wenn nicht, können auch kleinere Traumata oder chron. Formen von double-binds genügen, um z.T. ausgeprägte Formen dissoziativen Verhaltens zu induzieren.

Im ersten Teil des Seminars werden wir verschiedene Modelle zur Beschreibung und Erklärung dieses Konzeptes betrachten und ein integratives Modell entwickeln, das auch eine Erklärung liefern kann für die Dissoziation. Im zweiten Teil wird es um konkrete Praxisfragen gehen: was bedeutet das nun für die zukünftige Arbeit mit hypersensiblen PatientInnen? Was bedeutet es für mich als hypersensible Therapeutin/Pädagogin? Da viele Aspekte mit Fragen von Grenzwahrnehmung, Grenzbildung und Zentrierung zu tun haben werden, wird es im zweiten Teil auch viel Selbsterfahrung und Übungen dazu geben.

Seminardaten und Zeiten:
24./25.11.2017
Freitag 12–19 Uhr und Samstag 10-17 Uhr
Es sind kurze Pausen vorgesehen, in denen jeweils ein kleiner Imbiss gereicht wird.
In der Mittagspause wird es vor Ort ein warmes Mittagessen geben.

Ort:
14471 Potsdam-Golm, Mäander Jugendhilfe, Kuhforter Damm 10

Kosten:
330 Euro
einzeln buchbar

Weitere Informationen oder bei Fragen:
Katja Paternoga
Tel: 030 - 99548592
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